H2 Convention 2025

Mit erneut über 1.000 Teilnehmer:innen an insgesamt 3 Tagen an Österreichs größter Wasserstoff-Veranstaltung, der H2 Convention, stärkt Oberösterreich und der Großraum Linz seine Rolle als Schlüsselregion in der europäischen Energiewende. 

26.-27. November 2025: Fachtagung

Die zweitägige Fachtagung brachte über 430 Akteure aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft in der Tabakfabrik Linz zusammen. Unter dem Themenschwerpunkt „Die Transformation beschleunigen“ stand der Austausch über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette im Mittelpunkt.

28. November 2025: Informationstag

Der Informationstag bot auch 2025 wieder Einblicke in die Wasserstoffwelt und zog zahlreiche Schüler:innen, Studierende und interessierte Bürger:innen an. In einer Expo, Workshops und Kurzvorträgen erhielten die Besucher:innen vielfältige Einblicke in Technologien, Anwendungsfelder und die Rolle von Wasserstoff für die Energiewende in Oberösterreich und dem Großraum Linz.

Best Practices auf der H2 Convention 2025

inGRID ist eine digitale Plattform der AGGM, die auf einem digitalen Zwilling des österreichischen Gasnetzes basiert. Sie ermöglicht eine vorausschauende Planung zur Einspeisung erneuerbarer Gase (Biomethan und Wasserstoff). inGRID identifiziert geeignete Einspeisepunkte, berücksichtigt Netzkapazitäten und integriert bereits das künftige Wasserstoffnetz gemäß der H2-Roadmap für Österreich. Damit unterstützt die Plattform gezielt auch den Ausbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur und stärkt Versorgungssicherheit, Effizienz und Transparenz im Energiesystem.

inGRID – Die Einspeisekarte für erneuerbare Gase

AGGM

Grüne Wasserstoffproduktion gilt weithin als Schlüsseltechnologie für die langfristige Energiespeicherung und Dekarbonisierung – insbesondere in schwer zu dekarbonisierenden Industriesektoren. Das weltweite Rennen um grünen Wasserstoff hat rasante Fortschritte ausgelöst, und zahlreiche Pilotanlagen sind bereits im Feld im Einsatz. Allerdings hat dieser Fokus auf die Wasserstoffproduktion die Entwicklung harmonisierter Methoden zur Leistungsvalidierung, Prüfung und Funktionsbewertung überholt – entscheidende Voraussetzungen für die Beschleunigung der Technologie-Reife.

Um diese Lücke zu schließen, wächst das Momentum hin zu standardisierten Testprotokollen, Metriken und Definitionen, die die Zukunft der Elektrolyseprüfung prägen werden. Diese Präsentation bietet einen Überblick über die sich entwickelnde Landschaft der Elektrolysestandards, einschließlich neuer Ansätze zur Bewertung der Systemeffizienz und der funktionalen Leistungsfähigkeit. Auf Basis dieser Trends werden zukünftige Prüfanforderungen diskutiert sowie AVL-Lösungen vorgestellt, die eine zuverlässige, normgerechte Leistungsprüfung entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette unterstützen.

Elektrolyse im Wandel: Neue Prüfstandards und AVLs Vision für validierte Performance

AVL

Entwicklung eines H2-Clusters am Beispiel Burghausen und Ingolstadt: 

1) Nachhaltige Nutzung der bestehenden Infrastrukturen / Reduzierung Neubaumaßnahmen

2) Bedarfsgerechter zukunftssichere Transformation der Netze (Marktabfrage/Kapazitätsreservierung/Dimensionierung für die zukünftige Transportmenge)

3) Gewährleistung Versorgungsicherheit für beide Netze (CH4 und H2)

4) Netzebenenübergreifende Verzahnung der Netztransformation (Fernleitungsnetz mit dem Verteilnetz)

Aufbau H2-Infrastruktur in Bayern am Beispiel Cluster Burghausen und Ingolstadt

bayernets GmbH

Ein hochqualifiziertes Expertenteam entwickelt im Bosch Engineering Center in Linz sogenannte Elektrolyse-Stacks. Sie sind das Herzstück von Elektrolyse-Anlagen, mit denen grüner Wasserstoff aus Wasser und Strom erzeugt wird. Ein Elektrolyse-Stack von Bosch hat eine Leistung von 1,25 Megawatt und kann bis zu 23 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde produzieren. Mit dieser Menge kann etwa ein 40-Tonnen-Lkw mit Brennstoffzellenantrieb bis zu 300 Kilometer zurücklegen. Regenerativ erzeugter Wasserstoff ist ein zentraler Baustein, um den CO2-Ausstoß in den Sektoren Industrie, Verkehr und Energie massiv zu reduzieren.

Accelerating Green Hydrogen Production

Bosch AG

Die Initiative Energy Independence hat das Ziel, Wasserstoffproduktion auf EUR 2.00 / kg zu senken. Durch mobile Windfarmen in geoklimatisch begünstigten Regionen können die Kosten der Energieerzeugung durch Wind signifikant gesenkt werden. Wird dieser günstige, grüne Strom mit einer günstigen Elektrolyse kombiniert, ist das EU Ziel grünen Wasserstoff um EUR 2.00 / kg zu produzieren darstellbar. Durch die Australische Dual Frequency Plasma Electrolysis Technologie (DFE), können Herstellkosten von unter 50% der Kosten von PEM Technologie nachgewiesen werden.

Wasserstoffproduktion um EUR 2.00 / kg – Günstiger Strom, Innovative Elektrolyse

EI Energy Independence FlexCo

Die Energie AG errichtet in OÖ Elektrolyseanlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff für die Direktversorgung erster Primärkunden. Darauf aufbauend entstehen regionale Versorgungscluster, die Überkapazitäten per Trailer an weitere Abnehmer liefern. Mittelfristig werden die Anlagen an das überregionale H2-Netz angebunden, um Importe zu ergänzen und Engpässe unserer Primärkunden abzusichern. Langfristig wird überschüssige erneuerbare Energie für saisonale Speicherung genutzt, um Versorgungssicherheit in den Wintermonaten zu gewährleisten.

Aufbau einer regionalen Versorgungsinfrastruktur für grünen Wasserstoff

Energie AG

Die Energie Steiermark Wasserstoff GmbH beabsichtigt gemeinsam mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG den H2 Hub Bergla umzusetzen, um zu demonstrieren, wie Industrieprozesse mittels Einsatzes von grünem Wasserstoff dekarbonisiert werden können. Der hochreine grüne Wasserstoff wird via H2-Direktleitung der Energienetze Steiermark vom H2 Hub Bergla zu Wolfram geliefert. Grüner Wasserstoff wird bei Wolfram stofflich, als Reaktionspartner zur Herstellung qualitativ höchstwertiger Pulver auf Basis des Metalls Wolfram, benötigt und eingesetzt.

H2-Hub Bergla – Direktversorgung eines Industrieunternehmens mit grünem Wasserstoff 

Energie Steiermark

Das EU-finanzierte Projekt BioH2Region bringt Gemeinden, Unternehmen und Forschung in Bayern und Österreich zusammen, um die Energiewende mit Grünen Gasen praktisch voranzutreiben. Dafür werden regionale Potenziale wie biogene Reststoffe analysiert und schafft eine Wissensplattform speziell für KMU und Kommunen. Das Projekt setzt auf Praxisbeispiele, Weiterbildung und Vernetzung, um ein Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien aufzubauen. Ziel ist eine resiliente, dezentrale Energieversorgung, die regionale Wertschöpfung stärkt und die Abhängigkeit von fossilen Energien reduziert.

BioH2Region: Grüne Gase als Motor für regionale Energiewende

FH Oberösterreich

HAINZL entwickelt ein neuartiges modulares Elektrolyse-System zur Erzeugung von grünem Wasserstoff im Bereich von 0,5 -10 MW. Es bildet die Grundlage für die Pilotanlage, die am Forschungsgelände von HyCentA aufgebaut wird. Die Anlage dient Forschungszwecken und ermöglicht die Prüfung von PEM-Elektrolysestacks mit einer Leistung von bis zu 1,5 MW – ein europaweit einzigartiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Wasserstoffwirtschaft. Der erzeugte Wasserstoff wird direkt an der TU-Graz genutzt – zur Optimierung von Kosten, Effizienz und ökologischen Auswirkungen der Wasserstoffforschung.

Innovative Elektrolyse-System-Plattform und Stack-Testinfrastruktur

HAINZL Industriesysteme GmbH

Das Projekt „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“ zeigt Kärntens Engagement für nachhaltigen ÖPNV. Ab Mai 2026 fährt die Postbus AG mit 36 Bussen die mit grünem Wasserstoff betrieben werden im Raum Villach. Wegen der geforderten 500 km Reichweite und Geländetauglichkeit ist Wasserstoff die einzige sinnvolle Antriebsoption. Der tägliche Bedarf von 700 kg wird durch eine 3 MW-Elektrolyse der Kelag in Arnoldstein erzeugt. Die Tankstelle errichtet Wolftank, betrieben wird sie von Gutmann. Nebenprodukte wie Sauerstoff und Abwärme werden in der Müllverbrennung und Fernwärme genutzt.

DeCarB – Erste Regionalbusflotte mit grünem Wasserstoff in Österreich

HyCentA Research GmbH

Das Hydrogen Import Bündnis Bayern (HIBB) versteht sich als Bindeglied für Partner aus Deutschland und Österreich, mit dem Ziel den Aufbau einer integrierten Wasserstoffinfrastruktur in der Region einzuleiten. Der Austausch konzentriert sich auf zentrale Projekte wie den SoutH2Corridor und HyPipe Bavaria – The Hydrogen Hub – als Rückgrat für ein grenzüberschreitendes H2-Netz zwischen Bayern und Oberösterreich.

Im Fokus steht der Mehrwert einer engen Allianz von Netzbetreibern, Erzeugern und Abnehmern entlang der gesamten Wasserstoffwertschöpfungskette – von Import und Transport über Speicherung bis hin zu industrieller Nutzung. Die Teilnehmenden diskutieren nächste Schritte bei der integrierten Netzentwicklungsplanung, neue Möglichkeiten zur Kapazitätsreservierung und Optionen für Offtake-Commitments. Ziel ist es, Synergien zu schaffen, Investitionssicherheit zu fördern und den Markthochlauf von Wasserstoff in der Region nachhaltig zu beschleunigen.

Grenzübergreifendes Wasserstoffbündnis zwischen Bayern und Österreich – Netz, Produktion und Nutzung verbinden

Hydrogen Import Bündnis Bayern und VERBUND AG

Green Hydrogen @ Blue Danube ist ein IPCEI-Projekt zur Demonstration und Etablierung einer internationalen Wasserstoffinfrastruktur auf Basis der LOHC-Technologie von Hydrogenious. In Bayern entsteht bis 2028 ein LOHC-Hub mit einer Freisetzungskapazität von bis zu 1.800 t RFNBO-zertifizierten Wasserstoffs jährlich. Die LOHC-Technologie ermöglicht die Einspeicherung, den sicheren Transport in einer Diesel-artigen Flüssigkeit sowie die Ausspeicherung von Wasserstoff mittels bestehender Infrastruktur für konventionelle Mineralölprodukte. Ziel ist die Versorgung der Industrie in der Donau-Region.

Hydrogenious LOHC: Green Hydrogen @ Blue Danube

Hydrogenious LOHC Technologies GmbH

Wenn der Leuchtturm das Schlaglicht auf die Herausforderungen wirft – Erkenntnisse aus Green Ammonia Linz (GrAmLi): 

GrAmLi war ein Leuchtturmprojekt: wegweisend, sichtbar, impulsgebend für die wichtige Pionierarbeit in der Dekarbonisierung und ein strahlender Beitrag zur Umsetzung der österreichischen Wasserstoffstrategie. Dennoch reicht technische Umsetzungsreife allein nicht aus – wirtschaftliche Tragfähigkeit, Marktbedingungen und regulatorische Rahmenbedingungen bestimmen maßgeblich, ob ein Projekt realistisch skalierbar ist oder nur schöne PowerPoint-Folien bleiben.

GrAmLi: alles richtig gemacht, aber am Ende hat es nicht gereicht

LAT Nitrogen

Die Wirtschaftlichkeit entscheidet, ob grüne H₂ Projekte Realität werden. Damit sich höhere Kosten entlang der Wertschöpfungskette amortisieren, braucht es durchgängige Konzepte vom Erzeuger bis zum Endprodukt. Noch fehlen marktfähige grüne Produkte mit stabilem Preisniveau. Das Projekt „Brot aus dekarbonisierter Getreideproduktion“ zeigt, wie klimaneutrale Lebensmittel entstehen können: Biomethan liefert Wasserstoff für Dünger, Precision Farming optimiert die Düngung, Pflanzenkohle bindet CO₂. Ein ganzheitlicher Ansatz für das klimaneutrale Brot von morgen.

Wertschöpfungsketten neu denken: Erneuerbarer H2 in der Lebensmittelproduktion

LAT Nitrogen

Am Standort der zweitgrößten Kläranlage Österreichs erarbeitet die LINZ AG ein energie-, kosten- und prozessoptimiertes Gesamtkonzept, um die Anlage zum regionalen Energiepark weiterzuentwickeln. Im Fokus: Bestmögliche Nutzung des bestehenden Biogaspotenzials, Elektrolyse zur Wasserstofferzeugung inklusive Sauerstoff-Nutzung in den Belebungsbecken, PV und Speicher, verbesserte Abwärmenutzung sowie die Kopplung mit dem Strom-, Wärme-, Gas- und Wasserstoff-Startnetz Linz – stets prozessverträglich mit dem Klärbetrieb. Diskutieren Sie mit uns Methodik, Ergebnisse und die nächsten Schritte.

Energiepark Asten: Von der Kläranlage zum Energie-Hotspot

Linz AG

Vor dem Hintergrund der Bedeutung von klimaneutralem Wasserstoff für das Erreichen der Klimaschutzziele haben die für Wirtschaft zuständigen MinisterInnen der fünf norddeutschen Küstenländer Ende 2019 die Norddeutsche Wasserstoffstrategie (NdWS) beschlossen. Die norddeutschen Wirtschaftsförderungsorganisationen der Bundesländer haben sich auf der Grundlage der NdWS im Jahr 2020 zur Wasserstoff-Initiative „HY-5“ zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es Norddeutschland als führende Region für Wasserstoff zu vermarkten und internationale Investitionen und Ansiedlungen zu akquirieren.

Norddeutsche Wasserstoffstrategie/Wasserstoffinitiative HY-5

Niedersächsischen Staatskanzlei Stabsstelle Transformation der Wirtschaft I Referat S 1 – Wirtschaftsentwicklung und Potentiale

Die Österr. Vereinigung für das Gas- und Wasserfach ist die freiwillige Vertretung der Gasinfrastrukturbetreiber und Wasserversorgungsunternehmen. Ihre Grünes Gas-Strategie zielt auf eine klimaneutrale Energiezukunft durch 100 % erneuerbare Gase wie Biomethan, synthetisches Gas und H2 ab. Über 50 Forschungsprojekte entlang der Wertschöpfungskette (Produktion, Netzeinspeisung, Transport, Speicherung und Anwendung) wurden durchgeführt. Die Ergebnisse sind öffentlich und fließen in das Wasserstoff-Regelwerk ein. Bereits 10 Richtlinien sind veröffentlicht.

Die ÖVGW und ihre Grünes Gas Strategie – Projekte und Richtlinien

ÖVGW

Wie lassen sich Wasserstoffprojekte unter volatilen Marktbedingungen erfolgreich entwickeln und umsetzen? Der Thementisch von Quest One und Everllence präsentiert Praxisbeispiele und beleuchtet zentrale Herausforderungen sowie Potenziale entlang der Projektentwicklung. Im Mittelpunkt stehen die Rollen von EPCs und OEMs bei der Etablierung und Umsetzung von Produktstandards zur Kostenreduktion. Anhand realisierter Projekte werden konkrete Skalierungspfade für Großprojekte diskutiert und konkrete Lösungsansätze vorgestellt.

Elektrolyse trifft Projektentwicklung: Praxis, Perspektiven & Potenziale

Quest One

Das europäisches Referenzprojekt für die Entwicklung einer marktreifen Wasserstoffspeicherung in unterirdischen Gaslagerstätten und den Aufbau von Infrastruktur rund um die Wasserstoffspeicherung. Das Projekt basiert auf Underground Sun Storage 2030, dem weltweit ersten Wasserstoffspeicher in einer unterirdischen Porenlagerstätte. In dieser einzigartigen sektorenübergreifenden Demonstrationsanlage wird Sonnenenergie mittels Elektrolyse in grünen Wasserstoff umgewandelt und in einer unterirdischen natürlichen Gaslagerstätte im oberösterreichischen Gampern in reiner Form gespeichert. Die Größenordnung des Speichers entspricht dem Sommerüberschuss von etwa 1.000 Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern. In diesem Realprojekt werden 4,2 Mio. KWh (4,2 GWh) Sommerstrom in Form von H2 in den Winter gebracht.

EUH2STARS – weltweit erstes unterirdisches H2 Speicherprojekt

RAG Austria AG

Erfahrungen aus einer internationalen Industriepartnerschaft, um den Markthochlauf von grünem Wasserstoff in Zentraleuropa zu beschleunigen. Überblick der Umsetzungsprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette: von der H2-Produktion des Wasserstoffs in der West-Ukraine über den grenzüberschreitenden Transport bis zu H2-Speicherung und bedarfsgerechten Nutzung.

H2EU+Store – Markthochlauf von grünem H2 in Zentraleuropa

RAG Austria AG

Mit rund einer Million Einwohnern ist das Saarland das kleinste Flächenland Deutschlands, das sich durch eine starke industrielle Prägung auszeichnet. Wasserstoff spielt für die Dekarbonisierung der Region eine entscheidende Rolle. Die Saarländische Wasserstoffagentur fungiert seit 2023 als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ihr Auftrag: den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft zu beschleunigen. Durch verschiedene Netzwerkformate und Aktionen schafft sie Räume für Austausch und Vernetzung. Dabei nimmt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Beginn an eine zentrale Rolle ein.

Die Saarländische Wasserstoffagentur als treibende und koordinierende Kraft der Wasserstoffwirtschaft im Saarland

Saarländische Wasserstoffagentur

Wir zeigen, wie durch den Einsatz der Prozesssimulationssoftware gPROMS und verfahrenstechnischem Know-how sowohl das Design als auch die Optimierung von Elektrolyse-Anlagen erfolgreich umgesetzt wurden. Simulationsgestützte Analysen und ein Digitaler Zwilling ermöglichten eine präzisere Auslegung, flexible Betriebsführung und reduzierte Wartungszeiten. Die Ansätze wurden erstmals in der Anlage in Wunsiedel angewendet und verfeinert. Das Projekt dient als Referenz für internationale Best Practices und zeigt das Potenzial digitaler Werkzeuge zur Effizienzsteigerung in der Wasserstoffwirtschaft.

Internationale Best Practices bei verfahrenstechnischen Lösungen

Siemens

Am Standort des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg realisiert die Projektgesellschaft Hamburg Green Hydrogen Hub eine 100-MW-Elektrolyseanlage für grünen Wasserstoff. Das HGHH-Konsortium hat nun Siemens Energy für die Lieferung und Installation des 100-MW-Elektrolyseurs beauftragt. Im Januar 2025 produzierten die Elektrolyseure von Siemens Energy erstmals grünen Wasserstoff im dänischen Kassø. Das Projekt Kassø ist ein Gemeinschaftsvorhaben mit European Energy und gilt als weltweit erste großtechnische E-Methanol-Anlage.

Grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab – die Zukunft beginnt jetzt

Siemens Energy

Die Stadt Linz hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2040 klimaneutral zu sein. Um das zu erreichen, muss der gesamtstädtische Treibhausgasausstoß bis 2040 um mindestens 90 Prozent reduziert werden (im Vergleich zum Basisjahr 2019). Maximal 10 Prozent der unvermeidbaren Restemissionen können durch die Speicherung in natürliche Kohlenstoffsenken (Wälder, Feuchtflächen) und durch technische Lösungen (Carbon Capture and Utilization, Kreislaufwirtschaft) im Linzer Stadtgebiet sowie Projekte zur Treibhausgaskompensation ausgeglichen werden.

Klimaneutrale Industriestadt Linz 2040

Stadt Linz

Das Forschungsprojekt HyStorage zielt darauf ab, den Einfluss von Wasserstoff auf poröse Gesteinsformationen zu untersuchen, um die Eignung und Integrität von Porenspeichern für die Speicherung von Wasserstoff festzustellen. Uniper Energy Storage ist in dem Projekt Konsortialführer. Das Konsortium setzt sich weiter aus den Unternehmen OGE, RAG Austria, SEFE und NAFTA zusammen und wird von interdisziplinären Partnern aus Industrie und Wissenschaft unterstützt.

HyStorage – Ein Forschungsprojekt zur Wasserstoffspeicherung in Bayern

Uniper SE

voestalpine und VERBUND bauen die erfolgreiche und eine der weltweit am längsten laufende PEM-Elektrolyseanlagen, H2FUTURE, in Linz weiter aus. Die Erweiterung umfasst die Produktion, Verdichtung, Reinigung, Speicherung bis hin zur Verladung und Weiterverwendung von grünem Wasserstoff. Dafür wird die im Jahr 2019 als damals weltweit größtes Wasserstoffpilotprojekt in Betrieb genommene Anlage am voestalpine-Standort um eine Verdichtungs- und Reinigungsanlage sowie um fünf Wasserstoffspeichertanks erweitert.

Erfahren Sie mehr über die zukunftsweisenden Schritte in der Wasserstoffproduktion von unseren Experten: Projektleiter Anton Balla von VERBUND und Hermann Wolfmeir von voestalpine wird die Details zu diesem innovativen Erweiterungsprojekt präsentieren.

H2FUTURE Follow Up

voestalpine und VERBUND AG

So kann gemeinsam der Markthochlauf von H₂ im Schwerlasttransport gelingen: Strategien & Wege der Skalierung der Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr – von Infrastruktur bis Innovation.

H₂ bewegt Tonnen- Kooperationen ermöglichen den H2-Hochlauf im Schwerlastverkehr

Wien Energie

Um ein Wasserstoffprojekt positiv umsetzt zu können, muss auch die Zustimmung der Anrainer:innen gegeben sein. Am Beispiel Zurndorf sieht man, dass diese Zustimmung nicht immer automatisch gegeben ist. Das HI2 Valley möchte daher schon im Vorhinein mit Bürger:innen in den Gemeinden in den Austausch kommen und offene Fragen klären. Doch was sind diese offenen Fragen eigentlich? Auf was muss man besonders achten? Und welche Zielgruppe ist besonders gefragt? Dieses und weitere Fragen wollen wir gemeinsam klären.

HI2 Valley: Public Awareness

WIVA P&G

Als Partner für komplexe Industrieprojekte leistet die ZAUNERGROUP einen Beitrag zu zentralen Zukunftsthemen. So war das Unternehmen an der weltweit größten Direct Air Capture Anlage beteiligt – einer Technologie, die CO₂ direkt aus der Luft filtert und dauerhaft speichert. Als EPC-Partner übernahm ZAUNERGROUP Engineering, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme. Zudem brachte sie ihre Expertise im Detail-Engineering und in der Verrohrungstechnik beim Bau einer leistungsfähigen Wasserstofftankstelle ein.

Innovative Lösungen für nachhaltige Zukunftsprojekte

ZAUNERGROUP

Expert:innen der H2 Convention 2025

Die Expert:innen der H2 Convention 2026 werden derzeit noch ausgewählt und demnächst veröffentlicht.

Stephan Abermann

Head of Competence Unit, Power and Renewable Gas Systems
AIT Austrian Institute of Technology

Markus Aichinger

Experte Pflanzennährstoffe und technische Stickstoffprodukte
LAT Nitrogen

Peter Amman

Speaker of Siemens Center of Competence Hydrogen
Siemens Österreich

Wolfgang Anzengruber

Beiratsvorsitzender
HyPA

Anton Balla

Projektleiter Grüner Wasserstoff
VERBUND AG

Stephan Bauer

Leiter Green Gas Technology
RAG Austria AG

Manuel Beschliesser

CEO, COO
LAT Nitrogen

Thomas Bürgler

Geschäftsführer
K1-MET GmbH

Stefan Bürkle

CEO, COO
LOHC Technologies GmbH

Claudia Dankl

stv. Geschäftsführerin
Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ)

Herwig Draxler

Leiter Wirtschafts- und Energiepolitik, Leiter Zielgruppenmanagement 
Wirtschaftskammer Kärnten

Reinhard Dumfart

Koordination Wasserstoff
Energie AG

Joern Ernst

Senior Sales Manager
Quest One

Stefan Fink

Teamleiter Erneuerbare Gase
Energienetze Steiermark GmbH

Bernhard Gahleitner

Member NEFI Network Steering Committee
NEFI New Energy for Industry

Thomas Gegenhuber

Stadtrat für Wirtschaft, Innovation und Finanzen
Stadt Linz

David Gräf

Senior Consultant Energy, Sustainability & Infrastructure Guidehouse Germany GmbH

Matthias Greiml

Geschäftsführer
Energie Steiermark

Christian Ganser

Standortleiter Bosch Engineering Center Linz
Robert BOSCH AG

Bettina Gupfinger

Technische Geschäftsführerin AMAG Service GmbH
AMAG Austria Metall AG

Robert Hanke

Marketing & Kommunikation
VERBUND Green Hydrogen GmbH

Michael Haselauer

Geschäftsführer
Netze OÖ

Benedikt Hasibar

Projektkoordinator
RAG Austria AG

Martin Haslinger

Geschäftsführer
Linde Gas

Christina Heider

Gruppenleiterin Sustainable Industry Projects
ILF Consulting Engineers

Jonas Heilhecker

Referent Projektentwicklung Wasserstoff, Netzstrategie & Innovation / Network Strategy & Innovation
bayernets GmbH

Franz Helm

Geschäftsführer
VERBUND Green Hydrogen GmbH

Philipp Hench

Senior Scientific Consultant, Senior Project Engineer für Industrielles Energiemanagement
Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE)

Max Hiegelsberger

Landtagspräsident Oberösterreich
Landtag Oberösterreich

Stefan Höckner

Business Development Manager
Zaunergroup

Peter Höllerbauer

Leiter Produktmanagement & Innovation Energie
LINZ Strom Gas Wärme GmbH (LINZ AG)

Klaus Hofstadler

Energy & Operations Optimization
LAT Nitrogen Linz GmbH

Marie-Theres Holzleitner-Senck

Head of Legal Services, Senior Researcher
Energieinstitut an der JKU Linz

Bettina Hübschen

Saarländische Wasserstoffagentur

Andreas Indiger

Head of Center Research & Innovation
Austrian Energy Agency

Johannes Jungbauer

Leiter Abteilung Erneuerbarer Wasserstoff
Wien Energie GmbH

Peter Jurik

AGGM

Markus Justl

Projektmanager – H2
HAINZL

Markus Kainz

Wasserstoff-Experte
RAG Austria AG

Christian Kasberger

Geschäfts- und Projektentwickler Wasserstoff
Energie AG

Johann Kastner

Vizepräsident für Forschung
FH Oberösterreich

Florian Katzmayr

Themenmanager „Energie & Klima“, Sparte Industrie
WKOÖ

Renate Kepplinger

Referent:in für Energie und Wasserstoffexpert:in, Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der WKO
Wirtschaftskammer Österreich

Alexander Kirchner

Vorstand
Energie AG

Christian Kosack

Lead of Competence Center Storage Integrity
Uniper SE

Dominik Kreil

Projektmanager für Wasserstoff in der Abteilung WIKE
Stadt Linz 

Johannes Küberl

Projektleiter und Gruppenleiter Engineering Management und Technical Safety
ILF Consulting Engineers

Erich Lugbauer

Chief Technology Officer
Gas Connect Austria

Elvira Lutter

Geschäftsführerin
WIVA P&G

Judith Mairhofer

Verbundkoordinatorin
WIVA P&G

Zoltan Major

Head of the Institute of Polymer Product Engineering (IPPE)
Johannes Kepler Universität Linz

Darja Markova

Senior Researcher
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz

Dominik Matheisl

Wasserstoff-Beauftragter LINZ AG und Vorstandsmitglied WIVA P&G
LINZ AG, WIVA P&G

Margherita Matzer

Projekt Managerin und Valley Koordinatorin
WIVA P&G

Christina Matzka

Geschäftsführerin
Triple M-Mafo

Carola Millgramm

Leiterin Abteilung Gas
E-Control

Markus Mitteregger

CEO
RAG Austria AG

Peter Muckenhuber

Senior Researcher, Studiengangsleiter Wasserstofftechnik
Fachhochschule Technikum Wien

Ole Neuendorf

Referent Energiepolitik, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
Niedersächsischen Staatskanzlei Stabsstelle Transformation der Wirtschaft I Referat S 1 – Wirtschaftsentwicklung und Potentiale

Judith Neyer

Leitung der Abteilung Strategische Energiepolitik
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus

Michael Obermann

Referent erneuerbare Gase
ÖVGW

Klaus Oberreiter

Bereichsleiter Policy und Standortstrategie
Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

Gregor Offenthaler

Senior Project Manager
WIVA P&G

Bernhard Painz

Vorstand
AGGM

Werner Pamminger

Geschäftsführer
Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

Stefan Pestl

Leiter Unternehmenskommunikation | Pressesprecher
RAG Austria AG

Christian Pataky

Prokurist / Geschäftsbereichsleiter “Resources & Sustainable Industry”
ILF Consulting Engineers

Alexandre Pazos Costa

Gruppenleiter Sustainable Technologies
ILF Consulting Engineers

Christopher Pietschnig

Vertical Management Prozessindustrie
Siemens Österreich

Sarah Plohberger

Teamleitung Nachhaltigkeitsmanagement
Resch & Frisch

Urban Peyker

stv. Geschäftsführer; Abteilungsleiter; Mission Director der „Net-Zero Industries Mission“
Klima- und Energiefonds

Bernhard Pribyl-Kranewitter

Head of Business Steering & Marketing
VERBUND Green Hydrogen GmbH

Anja Prochaska

Umweltexpertin
LAT Nitrogen

Stephan Puxkandl

Founder and Managing Director
EI Energy Independence FlexCo

Carolin Reiser

Referentin Internationale Angelegenheiten
Zentrum für Wasserstoff Bayern (H2.B)

Marco Reiser

Managing Consultant
Guidehouse Germany GmbH

Stefan Reuter

Research Engineer
AIT Austrian Institute of Technology

Michael Richter

Senior Researcher und Project Manager
HyCentA Research GmbH

Sven Sautter

Director Sales PEM Electrolysis
Bosch AG

Raphaela Saxa

Projektmanagerin Policy & Standortstrategie
Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

Jasmin Schiefer

Gruppenleitung Erneuerbarer Wasserstoff
Wien Energie GmbH

Robert Schlesinger

Experte für Energie- und Klimaschutz-Technologien
LAT Nitrogen

Martina Sennebogen

CEO/Vorstandsvorsitzende Capgemini Austria

Olga Shen

Business Development Manager, Hydrogen Business Development
Verbund Green Hydrogen GmbH

Josef Siligan

Vorstandsdirektor, Ressortvorstand Energie
LINZ AG

Horst Steinmüller

Obmann
WIVA P&G (“Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria – Power & Gas”)

Lorenz Steinwender

Leiter “Digitale & Ökonomische Transformation”
WKO OÖ Sparte Industrie

Christian Stöcker

Studiengangsleiter Digitale Kommunikation
Hochschule für Angewandte

Peter Stöckler

Geschäftsführung
MAGK

Gerald Stöger

Projekt- & Themenmanager, Bereich Energie und Nachhaltigkeit
WKO OÖ

Jozsef Szuper

Managing Director
ENASCO Capital

Moritz Tiefenthalter

Policy Officer
BMLUK

Alexander Trattner

CEO and Research Director
HyCentA Research GmbH

Davide Trebo

Siemens Energy

Michael Unfried

Wasserstoffexperte
VERBUND

Richard Unterseer

Prokurist und Leiter Netzmanagement
bayernets GmbH

Tatjana Weilert

Project Director Business Development H2EU+Store
RAG Austria AG

Georg Wernhart

Digital Operation & Solutions
AGGM

Franz Winkler

Area Manager „Green Energy and Industry”
HyCentA Research GmbH

Hermann Wolfmeir

Senior Experte F&E, Projektleiter H2FUTURE Follow Up
voestalpine

Susanna Zapreva

Vorständin
VERBUND

Andreas Zauner

Vorständin
VERBUND

Christa Zeiner

Senior Researcher
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz

Ana Zuljevic

Abteilungsleitung WIKE
Stadt Linz

Richard Zweiler

Vorstand
ABL

H2Convention